Bildbearbeitung und digitale Retusche
In der Welt der Fotografie ist der Moment der Belichtung nur der erste Schritt – auf dem Weg zum guten Bild ist die digitale Bildbearbeitung heutzutage unabdingbar. Mit professioneller Software, dem entsprechenden Know-how und behutsamem Einsatz von KI lassen sich Belichtung, Kontraste, Farbigkeit so steuern, dass das fertige Foto einen hochwertigen Eindruck des Gebäudes schafft.
Störende Elemente, Mischlichtsituationen oder auch bauliche Begebenheiten, auf die das Architekturbüro keinen Einfluss hat, lassen sich im Nachgang ändern, um der Entwurfsidee des Gebäudes nahe zu kommen. Je nachdem, wo Ihre Bilder gezeigt werden – sei es in sozialen Medien, auf Websites oder in Printmedien – können digitale Größen- und Auflösungsanpassungen vorgenommen werden, um die bestmögliche Qualität auf jedem Medium zu gewährleisten. Die Nachbearbeitung stellt sicher, dass Ihre Bilder auf jeder Plattform in ihrer vollen Qualität erscheinen.
Mir ist dabei eine enge Abstimmung und Kommunikation mit Ihnen als Kundin bzw. Kunde wichtig. Sobald die entstandenen Motive nach einem Shooting von mir gesichtet wurden, erhalten Sie eine erste Auswahl in einer digitalen Online-Galerie. Dort können Auswahl der endgültigen Motive sowie eine unkomplizierte Absprache über Retusche- und Anpassungswünsche erfolgen.

Der Neubau Villa in Köln wurde vom Architekturbüro Falke Architekten geplant und gebaut. Störende Elemente (Grill und Stühle auf der Terasse) und fehlende Elemente (Kaminfeuer) können durch Einsatz von Mehrfachbelcihtungen und Retusche optimiert werden. Mischlichtsituationen bringen verschiedene Farbstiche und Belichtungssituationen hevor, die unschön wirken. Auch Farben von Möbeln und Teppichen, von Designer:innen bewusst ausgewählt, sollen in ihrer Originalfarbe erscheinen.

In dieser Dämmerungsaufnahme der umgebauten Kita St. Theresia in Essen durch edoo architects gibt es auch wieder verschiedene Farbtemperaturen zu beachten und zu bearbeiten. Die Blautöne des kühlen Dämmerungslichtes wurden reduziert, um die warme von innen leuchtende Stimmung des Gebäudes zu betonen. Auch war der Farbton der gelben Klinker falschfarben. Danach wurden in einer aufwändigen Retusche störende Elemente am Kirchturm und um das Gebäude herum entfernt, um die Aufmerksamkeit auf die architektonischen Details zu lenken.

Im Inneren der Kita St. Theresia gibt es wieder Mischlichtsituationen, die gerade die weissen Anteile der Inneneinrichtung leicht unschön und matschig wirken lassen. Die Korrektur lässt das Weiß in der vom Architekturbüro vorgesehenen Farbgebung erscheinen. Auch die üppige, für viele Kindertagesstätten typische Dekoration mit Bastelarbeiten der Kinder wurde reduziert, um die Architektur klarer erscheinen zu lassen.
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